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Wissenswertes über Kaffee

Den größten Kaffeekonsum je Einwohner haben die skandinavischen Länder

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Herkunft

Durch verschiedene Gegebenheiten wird angenommen, dass in Äthiopien in dem Gebiet Kaffa der Kaffee seinen Ursprung hat. Von dort aus kam er Jahrhunderte danach nach Arabien. Arabien entwickelte sich zu dem Handelsplatz für Kaffee. Ohne große Änderungen wurde das Wort Kaffee in Länder wie Frankreich, Italien und Deutschland sinngemäß übernommen. Die Verbreitung des Kaffees ging unentwegt weiter, so entstanden auch Kaffeehäuser.

Weg nach Europa

Reisende aus fernen Ländern gaben ihre Kenntnisse über den Kaffee weiter. Die ersten Kaffees entstanden, das Erste in Wien, das Wiener Kaffeehaus. Dies alles liegt schon Hunderte Jahre zurück. In Bremen entstand das erste Kaffeehaus in Deutschland, Jahre später in Hamburg. Länder mit Kolonien sicherten sich die Vormachtstellung im Handel mit Kaffee. Beispielsweise Holland. Zwischenzeitlich hatte Preußen den privaten Handel verboten, um so den Geldfluss in das Ausland zu unterbinden.

Verbreitung

Die Kaffeepflanze weitete sich auch auf Java und Ceylon aus. Holländer und Franzosen brachten die Pflanze zum Anbau in ferne Länder, meistens deren Kolonien. Die Portugiesen führten sie in Brasilien und weiteren Ländern in Lateinamerika ein. Die Bewirtschaftung der Plantagen erfolgte dort durch Sklaven aus Afrika.

Kaffeegenuss

Der echte Kaffee war in den Anfängen für die ärmeren Bevölkerungsschichten zu teuer. Diese konsumierten Ersatzprodukte wie Zichorie oder Muckefuck. In mehreren Ländern hat sich der Genuss des Kaffees am Nachmittag etabliert. Während bei der armen Bevölkerung der Kaffee nur am Sonntag gekocht wurde und darüber hinaus nur bei Feierlichkeiten.

Herstellung

Kaffeepflanzen sind mehrere Meter hohe Sträucher mit weißen Blüten, die viele Jahre bei ausgeglichenem Klima Ertrag bringen. Nach mehreren Monaten Reifezeit entstehen Steinfrüchte, die die Kaffeebohnen enthalten. Von den Sorten her decken der Arabica-Kaffee und der Robusta nahezu hundert Prozent des Anteiles am Weltmarkt. Der Anbau der Kaffeepflanzen hat erhebliche Beeinträchtigungen für die Umwelt zur Folge. Die Reifezeit wird durch Rodung der Schatten spendenden Bäume verkürzt, um so den Preisverfall am Weltmarkt aufzufangen. Bei Neuanpflanzungen werden Kulturen geschaffen. Spritzmittel ersetzen den bisherigen Ausgleich von Nützlingen und Schädlingen. Heute entstehen weniger Umweltfolgen durch den biologischen Anbau.

Geerntet wird in den meisten Gebieten einmal im Jahr. Die Ernte dehnt sich durch die unterschiedliche Reifung über mehrere Wochen hin. Um nur die reifen Früchte zu pflücken, muss dies von Hand geschehen, was höhere Qualitäten erbringt. Geringere Qualitäten ergeben sich, wenn bei der Ernte auf den Reifegrad keine große Rücksicht genommen wird. Die Gewinnung des Rohkaffees setzt eine vorherige Aufbereitung voraus, in der nicht benötigte Teile der Frucht entfernt werden. Das Röstverfahren des Rohkaffees macht ihn erst genießbar, indem verschiedene Stoffe erst gebildet werden. Die Sorte, die Qualität, der Temperatur- und Zeitverlauf während des Röstens bestimmen das Aroma.

Bedeutung für die Wirtschaft

Kaffee ist für Entwicklungsländer das nahezu wichtigste Produkt, das exportiert wird. Über die ganze Erde verteilt leben fast hundert Millionen Menschen vom Ertrag des Kaffees. Brasilien ist mit Abstand der größte Kaffeeproduzent. Der geringste Anteil des Preises, der vom Verbraucher bezahlt wird, bleibt beim Anbauer und bei den Arbeitern. Durch den Fairen Handel hat sich die Situation etwas verbessert, jedoch verbunden mit höheren Preisen für die Verbraucher.
In Deutschland gibt es sechs Anbieter, darunter Aldi und Tchibo, die über achtzig Prozent des Marktes halten. Der größte Umschlagplatz in der Welt ist der Hafen von Hamburg, die größten Kaffeeröstereien sind in Norddeutschland. Natürlich wird der Kaffee auch besteuert, die jährlichen Einnahmen in Deutschland belaufen sich auf nahezu eine Milliarde Euro.

Den größten Kaffeekonsum je Einwohner haben die skandinavischen Länder, den größten Gesamtverbrauch haben die USA.

Vielfalt für den Verbraucher

Die Art der Zubereitung des Kaffees ist je nach Kultur oder des individuellen Geschmacks sehr unterschiedlich. Gemeinsam ist jedoch die Zubereitung mit heißem Wasser, kurz vor dem Siedepunkt. Weicht die Temperatur davon ab, beeinflusst dies den Geschmack sehr.
Es gibt den Direktaufguss und den häufiger vorkommenden Filterkaffee. Bei dem wird das Wasser unter hohem Druck durch den gemahlenen Kaffee gepresst. Ähnlich funktionieren auch Pads und die in Italien häufig vorkommende Kanne, die auf dem heimischen Herd erhitzt wird. Der Türkische Kaffee, der in einem Kupferkessel erhitzt wird, erhält dabei einige Zutaten mehr. Kaffee als Pulver wird im heißen Wasser aufgelöst.

Der Verbraucher findet so eine sehr hohe Vielfalt, um Kaffee zuzubereiten vor. Dazu gibt es entsprechende Kaffeemaschinen.

Wirkung von Kaffee

Aufgrund seines Koffeingehaltes wirkt der Kaffee belebend. Kurz nach dem Genuss von Kaffee kann man besser einschlafen. Wartete man jedoch zu lange, so kann man damit Probleme bekommen. Kaffee in kleineren Mengen zu sich zu nehmen erhält die belebende Wirkung über einen längeren Zeitraum. Nach Auffassung von Medizinern sei ein Übermaß an Genuss der Gesundheit schädlich, andere Aussagen widerlegen dies. Zusammenfassend kann ausgesagt werden, dass der Genuss von mehreren Tassen einen positiven Einfluss auf die Gesundheit nimmt. Im Raum steht aber, dass das Koffein die Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflussen kann. Studien belegen, dass Koffein keinen negativen Einfluss auf den Blutdruck, Blutfette und andere Werte besitzt. Untersuchungen haben herausgefunden, dass Kaffee die Nieren und die Leber schützen und auch vor Hautkrebs vorbeugt.