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L-Leucin die Muskelaminosäure

veröffentlicht von Timo Konzelmann

L-Leucin, die wohl wichtigste aller proteinogene Aminosäuren! Doch wieso und was macht sie in deinem Körper? Das erfahrt ihr hier!

Leucin gehört zu den acht essentiellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann, sodass sie über die Nahrung zugeführt werden müssen. Leucin wird vor allem zur Synthese der Proteinstrukturen und insbesondere zum Aufbau der Muskelmasse herangezogen. Daher ist die Aminosäure bei Sportlern so beliebt. Wer es nicht schafft, den Bedarf über die Nahrung zu decken, kann auf entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. 



Was ist Leucin und wozu dient es?

Leucin ist eine lebensnotwendige proteinogene verzweigtkettige Aminosäure, die am Aufbau neuer Gewebe und an der Stimulierung der wichtigen Proteinbiosynthese in der Muskulatur und Leber beteiligt ist. Sie sorgt dafür, dass Muskelmasse erhalten bzw. der Abbau des Muskelgewebes gehemmt wird und verschiedene Heilungsprozesse gefördert werden. Hierfür muss dem Körper ausreichend L-Leucin zugeführt werden. Zudem fördert die Aminosäure die Fettverbrennung. Sie kommt in größeren Mengen beispielsweise in folgenden Lebensmitteln vor:


  • Rindfleisch
  • Lachs und Thunfisch
  • Kuhmilch und Eier
  • Walnüsse
  • Vollkornmehl
  • Hülsenfrüchte
  • Reis



Die erforderliche Tagesmenge kann über eine entsprechende Ernährung abgedeckt werden. Doch starke muskuläre Belastungen, beispielsweise im Kraftsport oder Ausdauerbereich, erfordern die zusätzlich Aufnahme in der Form von Supplementen. Der Bedarf ist daher unterschiedlich. Die Verwertbarkeit ist auch von der Vitamin B6 Zufuhr abhängig und erfordert daher eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Vor allem Kraftsportler sollten dies berücksichtigen und außerdem reichlich trinken. Bei einem Mangel treten verschiedene Symptome auf, beispielsweise Müdigkeit, körperliche Erschöpfung, Ermüdung der Muskulatur und ein fehlender Muskelaufbau trotz Training. Auch eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Lebererkrankungen und -schäden gehört zu den Symptomen.



Wie wirkt Leucin?

Leucin verhindert nach einer sportlichen Anstrengung den Abbau der Glukose und Proteine im Körper, sodass die Proteinbiosynthese gestärkt wird. Erhält der Körper nicht genügend Leucin, kann er zugeführtes Protein nicht verwerten. Die körpereigene Energiegewinnung wird ebenfalls positiv beeinflusst und die Ausschüttung des Speicherhormons Insulin und des Wachstumshormons Sematropin stimuliert. Letzteres reguliert das Verhältnis zwischen der Muskelmasse und dem Fettanteil. Somit unterstützt Leucin bei der Definition, aber auch beim Abnehmen. Leucin führt zur Regulierung des Blutzuckerspiegels und zur schnelleren Aufnahme der Aminosäuren. Der Muskelaufbau wird dadurch maßgeblich gefördert.



Fazit

Leucin ist vor allem im Bereich des Muskelaufbaus überaus wichtig, denn die Aminosäure besitzt viele Eigenschaften, die sich auf die Proteinsynthese sowie auf den Muskelerhalt und das Wachstum der Muskelmasse positiv auswirken können. Kraftsportlern stehen dadurch in den Muskelzellen ausreichend Aminosäuren zur Verfügung, die sie für einen optimierten Muskelaufbau benötigen. Bei einer ausreichenden Zufuhr von Leucin kann mit einer Leistungssteigerung gerechnet werden. Die vielfältigen Auswirkungen von Leucin sind fundamental, da es das stärkste BCAA ist. Leucin erfüllt viele erhaltende und aufbauende Aufgaben im Körper.