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Krav Maga Fitness und Selbstverteidigung

Krav Maga - der Kontaktkampf mit Techniken zur Selbstverteidigung

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Bei Krav Maga, was aus dem Hebräischen übersetzt „Kontaktkampf“ bedeutet, handelte es sich um ein modernes Selbstverteidigungssystem, das sich aus verschiedenen Kampfsportarten zusammensetzt und sich derer Techniken und Stile bedient. Krav Maga beinhaltet die Elemente Bodenkampf, Schlag- und Trittkunst sowie Haltegriffe, Hebel und Würfe. Die Bekleidung, inklusive Gürtel, erinnert optisch an die Uniformen japanischer Kampfkünstler.
Die Ursprünge von Krav Maga gehen auf den Ringer und Boxer Imrich Lichtenfeld zurück, der seine Kampfmethode erstmals in den 1930er-Jahren in Bratislava lehrte, und zwar den in der Slowakei ansässigen Juden, damit sich diese besser gegen antisemitische Übergriffe wehren konnten. In den 50ern unterrichtete in Palästina und Israel Nahkampf beim Militär, später bildete er auch Polizisten und Zivilsten aus. Heute lehren seine Schüler den Kontaktkampf nach Lichtenfeld in den verschiedensten Versionen weltweit.

Krav Maga

© Klaus-Peter Adler – Fotolia.com

Zu den Zielgruppen Polizei und Militär, für die das Erlernen von Krav Maga von großem Vorteil ist, gesellen sich immer häufiger Privatpersonen, welche die Methode zur Deeskalation und Selbstverteidigung, wie auch zum Erlangen von Stressresistenz, ebenfalls nutzen.
Die Kurse werden mittlerweile von immer mehr Frauen besucht, die dort erlernen wollen, wie sie sich in Gefahrensituationen optimal schützen, das Programm aber auch gleichzeitig für Fitness und Gewichtsregulierung nutzen. Da für das Training – das, nebenbei bemerkt, auch sehr viel Spaß macht – nur eine relativ geringe Kondition notwendig ist, wird einem das Aneignen der Techniken, die insgesamt für mehr Sicherheit im Alltag und eine gesündere Lebensweise sorgen, leicht gemacht.
Die Zielsetzung besteht darin, Menschen einfache aber effektive Handgriffe beizubringen, damit sich diese im Fall der Fälle gegen jede Art von Gewalt wehren können.
Bei Krav Maga handelt es sich um einfache Techniken, in dem auch instinktive und somit völlig natürliche Reaktionen berücksichtigt und sinnvoll ins System eingebunden werden.
Bei Krav Maga gibt es keine Wettkämpfe, da es sich im Prinzip auch nicht um eine Sportart, sondern rein um ein Selbstverteidigungssystem handelt – trainiert wird dabei das richtige Reagieren in Stresssituationen, mit sinnvollen, den gefährlichen Augenblicken angepassten Taktiken. Außerdem übt man, heikle Momente frühzeitig zu erkennen und dem Konflikt durch geschicktes Verhalten rechtzeitig aus dem Weg zu gehen.
Bei Krav Maga gibt es die verschiedensten Methoden, die zur Anwendung kommen, dazu zählen neben der verbalen Deeskalation und Rollenspielen, die zum besseren Einfühlen in den „Gegner“ dienen, unter anderem Bewegungslehre, Faust-, Knie-, Ellbogen-, Handballen- und Tritttechniken, 360 Grad- und Innenabwehr, Situationstraining und der Einsatz von Alltagsgegenständen, wie beispielsweise einen Schlüssel, zur Selbstverteidigung.
Wie in einigen Kampfsportarten üblich, gibt es auch bei Krav Maga Gürtel in den unterschiedlichsten Couleurs, die das Leistungslevel anzeigen – von niedrig bis hoch sind das die Farben Weiß, Gelb, Orange, Grün, Blau, Braun und Schwarz.

Krav Maga ist ein hervorragendes Training im Bezug auf Fitness und Selbstverteidigung – es verleiht vor allem Frauen die Sicherheit, sich zu jeder Tages- und Nachtzeit überall frei und ohne Angst zu bewegen. Das steigert wiederum das Selbstbewusstsein, was zur Folge hat, dass genau solche Menschen das auch ausstrahlen und daher oft gar nicht erst angepöbelt oder sogar angegriffen werden.
Krav Maga ist für jedermann geeignet, auch für Personen ohne sportliche Ambitionen oder Vorkenntnisse in Selbstverteidigung.