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Woran erkenne ich hochwertige Proteinpulver und Eiweißriegel?

Die Auswahl an Eiweißriegeln und Proteinpulvern ist groß. Wir verraten euch, worauf ihr achten und welche Riegel und Pulver ihr besser vermeiden solltet, um eurem Ziel näherzukommen.

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Das Angebot an Eiweißriegeln und Proteinpulvern ist im letzten Jahrzehnt stark angewachsen. Verbrauchern ist es somit unmöglich geworden, all die verschiedenen Sorten und Hersteller im Überblick zu behalten.  Umso wichtiger ist es, sich nicht nur die schöne Verpackung von Eiweißriegeln und Proteinpulvern anzugucken, sondern vor allem dessen innere Werte zu betrachten. Achtet man einmal darauf, wo die Riegel und Pulver produziert werden, fallen die ersten Unterschiede schnell auf.

Made in Germany?

Wir empfehlen immer, Produkte aus der EU zu beziehen. Dies hat nicht nur Gründe des Umweltschutzes, sondern macht häufig auch einen Unterschied in der Qualität der Artikel. Die Regulierungen in der Ernährungsindustrie sind in der EU bereits streng, doch bei der Produktion innerhalb Deutschlands, sind die Regulierungen noch strenger. Das bedeutet: Wer seine Produkte von Herstellern bezieht, die in Deutschland produzieren, kann sich auf eine Qualität verlassen, die allen Gesetzen standhält.

Besonders bei Eiweißriegeln und Proteinpulvern sollte man bei der Auswahl immer deren gewünschten Zweck im Hinterkopf behalten. Möchte man zum Beispiel hochwertige Eiweiße zu sich nehmen und dabei möglichst viele Kohlenhydrate einsparen, sollten die Riegel und Pulver gewisse Kriterien erfüllen. Hochwertige Eiweißquellen, mehrwertige Alkohole und ein geringer Zuckeranteil sind wichtige Richtwerte, die bei einem guten Eiweißriegel oder Proteinpulver stimmen sollten.

Innere Werte: der Unterschied bei Eiweißriegeln

Steht bei einem Eiweißriegel beispielsweise Collagen-Protein-Hydrolysat in der Zutatenliste weit vorne, solltet ihr lieber weitergehen und euch einem anderen Hersteller zuwenden. Eiweißriegel  mit hohen Anteilen Collagen-Protein-Hydrolysat sind vergleichbar mit Schokoladen-überzogenen Gummibärchen und werden euch eurem Ziel nicht näher bringen. Das Problem an diesen Riegeln: der Körper erhält zwar viel Eiweiß, kann diese Eiweißart aber kaum in körpereigene Strukturen umwandeln.

Stehen jedoch Molkenprotein, Erbsenprotein oder Milcheiweiß an erster Stelle in der Zutatenliste, habt ihr schon einmal eine gute Grundlage gefunden, um die Wertigkeit des Eiweißriegels zu beurteilen. Im Idealfall stehen sogar mehrere der genannten Eiweißsorten in der Zutatenliste weit vorne.

Proteinpulver: Isolat, Konzentrat und Co.

Die meisten Proteinpulver werden als Nebenprodukt bei der Käse- oder Milchproduktion gewonnen. Das bei der Produktion entstehende Wasser an der Oberfläche wird abgeschöpft und anschließend stark gefiltert, um weitere Fette und Kohlenhydrate zu entfernen. Der Nebeneffekt: man erhält ein sehr reines Proteinpulver, das allerdings nicht gut schmeckt. Daher geben die Hersteller hier noch weitere Stoffe hinzu, um das Proteinpulver für den Konsumenten genießbar zu machen.

Bei der Auswahl des richtigen Proteinpulvers sollte man auch auf die verschiedenen Eiweißquellen achten, die im Produkt kombiniert werden. Stehen in der Zutatenliste mehrere Eiweißquellen, ist das durchaus positiv zu beurteilen, da hier meist tierische und pflanzliche Eiweißquellen kombiniert werden, um die biologische Wertigkeit des Proteinpulvers zu verbessern. Das Ergebnis dieser Verbindung: der Körper kann dem Proteinshake dank der verschiedenen Eiweißquellen mehr Nährstoffe entziehen und in körpereigene Strukturen umwandeln.

Fitnesscoach Peter Hinojal

Peter Hinojal

Fitnesscoach, Personaltrainer, Autor, Ernährungscoach & Schulungsleiter

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