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Was ist Brazilian Jiu-Jitsu?

Brazilian Jiu-Jitsu - Ursprung und Entwicklung

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Das Brazilian Jiu-Jitsu hat seine Ursprünge im japanischen Kodokan Judo. Es wurde durch die Brüder Carlos und Helio Gracie entwickelt und ist sehr stark auf den Bodenkampf ausgerichtet. Wurftechniken werden in erster Linie trainiert, um dadurch den Gegner in den Bodenkampf zu zwingen. Einem breiten Publikum wurde Brazilian Jiu-Jitsu (nach seinen Entwicklern auch unter dem Namen Gracie Jiu-Jitsu bekannt) durch die MMA (Mixed Martial Arts) Kämpfe von Royce Gracie in der damals neu gegründeten UFC (Ultimate Fighting Championships) bekannt. MMA Kämpfe erlauben eine große Bandbreite an Techniken (z. B. Schläge, Tritte, Ellenbogen- und Kniestöße sowie Wurf- und Hebeltechniken). Royce gewann drei der vier Turniere indem er eine Aufgabe durch Submission des Gegners erzwang. Dies sorgte vor allem in den USA für einen ungeheuren Popularitätszuwachs und zu einer schnell steigenden Zahl neuer Schüler. Eine Änderung in den Regeln der UFC, mit der feste Rundenzeiten eingeführt wurden, beendete allerdings die Vormachtstellung von Royce Gracie. Da er nun einen möglichst schnellen, und somit riskanteren Takedown erreichen musste, und ihm weniger Zeit blieb den Gegner im Bodenkampf zur Aufgabe zu zwingen. Heute wird BJJ von vielen MMA Kämpfern als Ergänzung oder zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten im Bodenkampf trainiert.

Was-ist-Brazilian-Jiu-Jitsu

Bild: © vicelord6 – Fotolia.com

Der Wettkampfsport

In den reinen Brazilian Jiu-Jitsu Wettkämpfen liegt der Schwerpunkt, wie die Spezialisierung schon nahelegt, darauf den Gegner im Bodenkampf entweder in bestimmte für den Kämpfer vorteilhafte Positionen zu manövrieren oder sich aus einer unvorteilhaften Position zu befreien und dadurch Punkte zu erzielen oder den Kampf durch Submission zu gewinnen. Die Wettkämpfe werden in unterschiedlichen Gewichtsklassen und Graduierungsstufen ausgetragen. Ähnlich den japanischen Graduierungssystemen werden auch beim BJJ farbige Gürtel zur Kennzeichnung einer bestimmten Stufe verwendet. Die Farben unterscheiden sich allerdings von denen des japanischen Graduierungssystems. Von Anfänger bis Meister sind dies: weiß, blau, lila, braun und schwarz. Die Gürtel werden dem Schüler durch ihren Meister verliehen.

Brazilian Jiu-Jitsu als Selbstverteidigung

Obwohl die Gracie Familie, in Folge der Popularität die durch die UFC Kämpfe erlangt wurde, einige Anstrengungen unternommen hat, Brazilian Jiu-Jitsu auch als Selbstverteidigungssystem zu vermarkten, sind diese Bemühungen aufgrund der starken Spezialisierung des Systems auf den Bodenkampf gescheitert.