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Was ist Adipositas

Stufen - Einteilung

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Was ist Adipositas – Stufen – Einteilung

 

Nahezu ein Viertel der in Deutschland lebenden Männer und Frauen bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Das heißt, dieser Personenkreis ist stark übergewichtig und leidet darüber hinaus meist an entsprechenden Folgekrankheiten. Krankhaftes Übergewicht oder Fettleibigkeit werden Adipositas genannt. Dabei bringt nicht nur die Krankheit an sich mitunter „schwere“ Konsequenzen mit sich, sondern vielmehr fühlen sich die meisten Betroffenen auch hinsichtlich ihrer Lebensqualität erheblich beeinträchtigt.

Fettleibigkeit und die schwerwiegenden Folgen

Während man sich in der Fachwelt bis 1997 nicht einig war, ob Adipositas tatsächlich eine Erkrankung ist oder lediglich die Begleiterscheinung einer ungesunden Lebensweise, bringt es die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf den Punkt. So spricht man von einer adipösen Erkrankung, wenn eine übergewichtige Person einen Body-Mass-Index (BMI) bzw. einen Körpermassenindex von mehr als 30 kg pro Kubikmeter aufweist. Grundsätzlich gilt der BMI in dem Zusammenhang trotzdem nur als ein grober Richtwert.

Im Verlaufe einer adipösen Erkrankung treten meist bestimmte Störungen des Stoffwechsels auf, wobei hier beispielsweise von einer erhöhten Konzentration von LDL die Rede ist. Weil LDL besonders viel Cholesterin beinhaltet, ist eine mitunter erhebliche Schädigung der Blutgefäßwände und damit einhergehend die sogenannte Arteriosklerose eine nicht zu unterschätzende Folgeerkrankung. Darüber hinaus leiden viele von Adipositas betroffene Personen unter Diabetes mellitus. Dies ist durch das Überangebot an Blutzucker begründet. Das bedeutet, dass die Sensibilität der Insulin-Empfänger drastisch sinkt und das frei gesetzte Insulin daher nicht mehr ausreicht, um den zu hohen Glukoseanteil im Blut abzubauen.

Adipositas – körperliche und psychische Belastungen für Betroffene

Je mehr Fettpolster sich durch die Adipositas im Körper ansammeln, desto schwerer fällt auch das Atmen. Fakt also ist, dass adipöse Erkrankungen nicht selten auch mit Lungenerkrankungen einhergehen können. Chronischer Sauerstoffmangel beeinträchtigt das Leistungs- und Konzentrationsvermögen, und in der Nacht stellt sich oftmals das Schlaf-Apnoe-Syndrom ein. So kommt es zu lautem Schnarchen in Kombination mit Atemaussetzern, welche sich langfristig auf den Gemütszustand Betroffener auswirken können. Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie Angina pectoris, Herzinsuffizienz, Bluthochdruck sowie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko sind weitere bei Adipositas-Patienten häufig vorkommende Folgeerscheinungen. Magen-Darm-Erkrankungen, Gallensteine, eine Entzündung der Gallenblase, Nierensteine sowie Entzündungen der Speiseröhre treten ebenfalls ausgesprochen häufig bei an Fettleibigkeit leidenden Männern und Frauen auf. Nicht zuletzt ist die Gefahr, Tumorerkrankungen zu erleiden, für Adipositas-Patienten verhältnismäßig hoch. Ganz gleich, ob es um bösartige Tumore an den Nieren, in der Gebärmutter, an den Eierstöcken, in der Prostata, im Darmbereich oder in der Brust geht: Adipositas-Patienten sind in jedem Fall gut beraten, sich diesbezüglich in regelmäßigen Abständen medizinisch untersuchen zu lassen. Ganz zu schweigen davon, dass schonende Diäten sukzessive dazu beitragen können, das Tumor-Risiko stetig ein Stückweit zu reduzieren.

Adipositas behandeln – auf unterschiedliche Weise

Die Änderung der Lebens- bzw. Ernährungsgewohnheiten ist für Fettleibige unabdingbar. So sollte der Konsum fett- und kohlehydrathaltiger Nahrungsmittel drastisch eingeschränkt und das individuelle Bewegungs- und Sportpensum schonend, aber stetig ausgedehnt werden. Wie aber die Erfahrung immer wieder deutlich macht, gestaltet sich eben dies äußerst schwierig. Wer also rasche und effektive Erfolge erzielen will, ist mit einer Operation in Form einer Magenverkleinerung oder dem Einsetzen eines Magenbandes sehr gut beraten. Ein solches Vorhaben ist jedoch nur mit Blick auf die persönlichen Gegebenheiten bzw. die individuelle körperliche und psychische Konzeptionierung durchführbar. Während bei einer Magenverkleinerung mehr als 80 Prozent des Magens operativ entfernt und der Rest des Magens zu einem schmalen, schlauchartigen Gebilde vernäht wird, unterdrückt ein Magenband das natürliche Hungergefühl. So legt man ein Silikonband um den oberen Teil des Magens, wodurch eine schmale Magentasche entsteht. Die Erfolge sprechen durchaus für eine solche Operation, allerdings sollten sich interessierte Adipositas-Patienten auch über die Risiken beraten lassen.