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Intensivwiederholungen im Training

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Intensivwiederholungen im Training

Intensivwiederholungen verfolgen beispielsweise beim Krafttraining den Zweck, das Muskelwachstum weiter anzuregen. Die Intensität des Trainings wird dadurch gesteigert. Es ist hierfür ein Partner erforderlich, der Hilfestellung leistet, indem er etwas Gewicht abnimmt. Das ermöglicht weitere Wiederholungen. Durch Intensivwiederholungen wird der Zielmuskel dazu gezwungen, länger und härter zu arbeiten. Er erhält dadurch eine stärkere Stimulanz und somit einen größeren Wachstumsreiz. Weitere unterstützende Muskeln werden zusätzlich aktiviert. Im Ergebnis entsteht ein kompaktes Muskelwachstum.

Intensivwiederholungen in der Durchführung

Wie bei jeder Intensitätstechnik sollten Sie auch hierbei nicht übertreiben, denn sie fordert die Muskeln aufs Äußerste. Es besteht also die Gefahr des Übertrainings, das am Ende zum temporären Ausfall führen kann. Professionelle Sportler führen die intensive Wiederholung nur in den ersten zwei Übungen und maximal zweimal durch. Zu empfehlen ist die Technik nur bei Mehrbereichsübungen. Dabei wiederum reizt sie die größtmögliche Zahl an Muskelfasern. Ein Beispiel liefert das Brusttraining: Bei vier Sätzen im Butterfly, Bank- oder Kurzhanteldrücken mit jeweils 8 – 12 Wiederholungen sind die letzten beiden Wiederholungen in den letzten beiden Sätzen intensive Wiederholungen.

Was ist bei Intensivwiederholungen zu beachten?

Diese Art der Trainingsdurchführung ist nichts für Anfänger. Sie setzt einige Jahre Training voraus, damit keine Verletzungen entstehen. Auch der beteiligte Trainingspartner sollte die entsprechende Erfahrung mitbringen. Er muss erfühlen können, welches Gewicht abzunehmen ist, damit der nötige Effekt entsteht. Auch über den endgültigen Stopp kann ein erfahrener Trainingspartner entscheiden. Er unterstützt nur die positive, nicht die negative Bewegung. Das bedeutet zum Beispiel beim Bankdrücken, dass er nur die Aufwärtsbewegung leicht unterstützt, die Abwärtsbewegung hingegen nicht. Grundsätzlich folgen Intensivwiederholungen den selbstständigen, mit eigener Kraft durchgeführten Wiederholungen. Wenn die Kraft zu sehr nachlässt, unterstützt der Partner noch maximal zwei Wiederholungen. Mit diesen beiden Intensivwiederholungen wird der Körper über sein Limit hinaus gefordert. Ein Fehler wäre es, zu zeitig einzugreifen. Sollte der Trainierende die Wiederholung noch selbstständig schaffen, muss er das auch durchführen.

Vor- und Nachteile von Intensivwiederholungen

Die Methode hat einige Vor- und Nachteile. Zu den eindeutigen Vorteilen gehört die Erhöhung der Trainingsintensität. Dadurch lassen sich Muskeln stärken, die sonst ab einem bestimmten Punkt (vor den Intensivwiederholungen) nicht weiter wachsen würden. Nachteile sind die Notwendigkeit eines erfahrenen Partners, die nötige Erfahrung beim durchführenden Athleten selbst, die Verletzungsgefahr und das mögliche Übertrainieren.