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Frühstück vor dem Workout – wieso, weshalb, warum?

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Die als ungemein bezeichnete, wichtigste Mahlzeit des Tages, das Frühstück. Wieso ist dieses so wichtig und warum sollte man vor allem vor morgendlichen Workout frühstücken? Hier erfahrt ihr alles!

Frühstück vor dem Workout – Wieso weshalb warum?

Ein altes Sprichwort sagt „Frühstücke wie ein Kaiser, esse mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann“. Auch viele Ernährungswissenschaftler halten ein ausgewogenes und gesundes Frühstück noch immer für die wichtigste Mahlzeit des Tages. Und gerade im Sportbereich bzw. beim Muskelaufbau solltest du das Frühstück in keinem Fall ausfallen lassen. Besonders, wenn du gleich morgens sportlich aktiv bist.

Weshalb die erste Mahlzeit im Bodybuilding-Bereich so wichtig ist

Während der Nachtruhe nimmst du natürlich weder Nahrung noch Wasser zu dir. Zudem arbeitet dein Körper auf Hochtouren. Neben der Zellerneuerung kümmert er sich auch um die Regulierung des Fettstoffwechsels. Am nächsten Morgen sind seine Energiereserven geleert und er benötigt neuen Brennstoff. Wenn du auf nüchternen Magen trainieren möchtest, schadest du dir somit mehr als dass es dir nützt. Für die Leistungsfähigkeit, welche gerade bei Kraft- und Ausdauertraining benötigt werden, muss dein Körper ohne ein ordentliches Frühstück auf wertvolle Reserven zurückgreifen. Anders als vielleicht angenommen, wird er hier aber nicht auf Fettreserven zurückgreifen, sondern versuchen, Aminosäuren bzw. Proteine aus deinem Muskel zur Energiegewinnung zu verwerten. So wirst du genau das Gegenteil von dem erreichen, was eigentlich dein Ziel ist.

Doch wie sieht die optimale Ernährung für die erste Trainingseinheit des Tages aus?

Einfache Kohlehydrate und wertvolle Proteine

Wenn du ein hartes Training vor dir hast und dieses kurz bevor steht, solltest du in jedem Fall zu einfachen Kohlehydraten greifen. Diese kann dein Körper am schnellsten in Energie umwandeln, wodurch sie die wichtigste Energiequelle deiner Muskeln sind. Zudem geben sie dir genug Kraft, um dein Training effektiv auszuführen.

Doch auch Proteine, welche in hohem Maße für den Muskelaufbau selbst benötigt werden, gehören zu einem gesunden und energiereichen Frühstück dazu. Proteine sind im Übrigen die einzigen Nährstoffe, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und sollten deshalb immer in ausreichender Menge zugeführt werden, so z.B. auch das L-Leucin, welches aus dem Bereich der Aminosäuren stammt und in hohem Maße am Aufbau deiner Muskeln beteiligt ist.

Frühstücks-Ideen

Wenn du bisher nicht regelmäßig gefrühstückt hast, sei es, weil dir schlichtweg die Zeit fehlte oder du einfach nicht der „Frühstücks-Typ“ bist, musst du dir keine Sorgen machen. Die richtige Vorbereitung auf dein Training ist schneller zubereitet als du denkst. Für die schnelle Energie wären Bananen, Reiswaffeln oder Trockenfrüchte ideal, zusammen mit Rührei aus mehreren Eiklar und einem Eigelb, hast du so schon die ideale Grundlage für dein Training geschaffen.

Solltest du morgens überhaupt keine Zeit haben oder aber keine feste Nahrung zu dir nehmen wollen, eigenen sich auch bestens Whey-Protein-Produkte oder BCAA-Pulver. Hier lässt sich auch einfach dosieren, genügend L-Leucin zu dir zu nehmen. 2 Gramm sollten für den Start in den Tag ausreichen, was du mit 25 Gramm Whey-Protein bereits erreicht hast. Um die primäre Energiequelle deiner Muskel jedoch nicht zu vernachlässigen, solltest du deinem Shake 1 Gramm Maltodextrin pro Kilogramm Körpergewicht hinzufügen.

Nicht nur am Morgen essen wie ein Kaiser

Die anfänglich getroffene Aussage ist nichts für Bodybuilder oder Kraftsportler. Für den Muskelaufbau und auch aufgrund des erhöhten Energiebedarfs solltest du im Laufe des Tages nicht versuchen, ein Kaloriendefizit aufzubauen. Stattdessen gilt es, das Richtige zu essen. Grundsätzlich solltest du – abgesehen von einer kurz bevorstehenden Trainingseinheit, bei welcher schnell verwertbare Kohlehydrate aufgenommen werden sollten – komplexe Kohlenhydrate zu dir nehmen, welche langsam verdaut werden und langanhaltend sättigen. Ideale Grundlage hierfür sind Haferflocken. Unerlässlich für eine ausgewogene Ernährung sind aber auch Fette. Mit diesen solltest du jedoch sparsam umgehen und vor allem vor einer Trainingseinheit darauf verzichten. Denn sie werden schwerer verstoffwechselt und verlangsamen so deine Verdauung, was auch dazu führt, dass mehr Blut in deinen Magen-Darm-Trankt fließt und du dich weniger leistungsfähig fühlst.