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Johannisbrotkernmehl – vielseitig und praktisch

Fast jeder kennt es, doch nur wenige wissen, wie vielseitig es ist

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Aus den Samen eines Baumes gewonnen

Johannisbrotkernmehl wird aus den Früchten des Johannisbrotbaumes gewonnen. Dieser Baum ist besonders in den Ländern rund um das Mittelmeer beheimatet. Aus den Früchten des Baumes nutzt man die Samen, welche zu einem feinen Mehl verarbeitet werden. Die Samen bestehen zwischen 45 bis 62 Prozent aus quellfähigen Kohlenhydraten, eine Eigenschaft, die bereits auf die beliebte Verwendung als Quellmittel hinweist. Was Sie sicher nicht wissen ist, dass ein einzelner Samen fast immer 0.18 g wiegt. Deshalb wurden die Samen früher als Goldgewichte genutzt. Das Mehl besitzt eine fünfmal höhere Quellfähigkeit als Stärke.

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Ersatz für Mehl als Soßenbinder

Viele Nahrungsmittel enthalten bereits das Mehl des Johannisbrotbaumes. Sie finden es auf der Verpackung unter der Bezeichnung der Zusatzstoffe. Es wird mit dem Wert E-410 gekennzeichnet. Das Johannisbrotkernmehl lässt sich hervorragend zu Lebensmitteln hinzufügen, welche in der Konsistenz zu dünn sind. Damit kann es die tierische Gelatine vollständig ersetzen. Sie können das Mehl genau so gut als Soßenbinder verwenden und zum Andicken selbst gemachter Marmelade. Auch Joghurt, Eis oder Pudding lässt sich prima mit Johannisbrotkernmehl andicken. Dabei ist die Gelierkraft von anderen Zusatzstoffen, wie zum Beispiel Zucker abhängig.

Für Allergiker geeignet

Das Mehl des Johannisbrotbaumes ist ein reines Naturprodukt. Damit ist es frei von den in der Industrie verwendeten Zusatzstoffen. Das Mehl ist zudem geschmacksneutral, auch wenn es mitunter geröstet in den Handel kommt. Das Mehl wird in Reformhäusern, Drogerien und im Bioladen verkauft. Hier wird es häufig auch unter der Bezeichnung Biobin geführt. Das Mehl ist nicht gesundheitsgefährlich und daher besonders gut für Allergiker geeignet.

Auch wenn Sie unter einer Glutenallergie leiden, können Sie von Johannisbrotkernmehl profitieren, indem Sie es als Hilfsmittel zum Brot backen nutzen. Das Mehl neigt nicht zur Kristallbildung.

Glatte Soßen, selbst gemachter Joghurt, Frischkäse oder sogar Eiscreme sind das Ergebnis des verwendungsstarken Mehls. Bei so vielen Möglichkeiten der Verwendung empfiehlt es sich für jeden, eine Packung des Mehls im Haus zu haben. Wenn die Soße, die Suppe oder die Marmelade das nächste Mal zu dünn geworden ist: Einfach sparsam Johannisbrotmehl einrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ein kleiner Geheimtipp ist, dass ein wenig Mehl in der Sahne die Geburtstagstorte nicht so schnell zusammenfallen lässt.