Ab sofort in unserem Online Shop erhätlich:
Klett Cotta Verlag Stuttgart - Die Mood Cure [mu:d kjur] = Wie Sie Ihre seelische Befindlichkeit durch gezielte Ernährung ins Gleichgewicht bringen können
Jetzt bestellen >>> Mood Cure - was die Seele essen will - Julia Ross
Jetzt informieren >>> Informationen Klett-Cotta Verlag
Vorwort von Monika Reif-Wittlich, Selbsthilfegruppe JUVEMUS
»Die Mood Cure« - Heilmittel für die Stimmung - warum mich dieses Buch fasziniert
Ursprünglich war es nicht der zweifellos vielversprechende Titel, der mein Interesse weckte, sondern die Begeisterung, die eine liebe Bekannte, die in Großbritannien auf das Buch aufmerksam wurde, in unsere Gruppe aktiver Mitglieder einer Selbsthilfevereinigung hineintrug. Wir suchten zu der Zeit nach spannenden Themen und interessanten Referenten für ein Fachsymposium mit dem Thema »AD(H)S - Stoffwechsel - Verhalten«. Sie hatte für sich eine, wie sie es beschrieb, unglaubliche Verbesserung ihrer Lebensqualität erfahren, seit sie dem von Julia Ross beschriebenen Plan einer optimierten Nährstoffversorgung folgte. Das Buch verschlang ich an einem Wochenende und baute es mit Hilfe meines Wörterbuches und farbiger Haftnotizen in ein buntes Nachschlagewerk um, von dem nicht nur meine Familie, sondern bald auch andere Interessenten profitierten.
Ich selbst bin Mutter dreier wunderbarer Kinder und stolz darauf, dass jedes von ihnen engagiert und erfolgreich seinen ihm eigenen und persönlichen Begabungen entsprechenden Lebensweg geht. Einige Schritte auf diesem Lebensweg aber, vor allem während der Schulzeit, waren nicht leicht, verliefen steinig und mit stets wechselnden Höhen und Tiefen.
Kennzeichnend für unsere Kinder war, dass es ihnen häufig nicht gelang, ihre Aufmerksamkeit ausreichend lange auf eine Sache zu konzentrieren. Sie waren schnell abgelenkt, schienen kaum zuzuhören, schauten nicht richtig hin, reagierten schnell impulsiv oder aber völlig gelangweilt und wichen in Tagträumereien aus. Unser Familienleben gestaltete sich durch die Spontaneität und den Einfallsreichtum unserer Kids recht abwechslungsreich. Aber unsere Umgebung reagierte auf das Chaos, das wir häufig um uns herum verbreiteten, mit Unverständnis und Ablehnung. Im Schulalltag blieben die Kinder trotz guter und sogar überdurchschnittlicher Begabung oft unter ihren Möglichkeiten. Ordnung, Struktur und Übersicht in der Alltagsroutine gelangen nur schwer, Leistungsanforderungen bewältigten sie dann besonders gut, wenn der Unterrichtsstoff neu, spannend und interessant schien. Als bei einem unserer Kinder Wahrnehmungsstörungen und Probleme in der Seh- und Hörverarbeitung zusätzlich Lernprozesse erschwerten, erzwangen nach zahlreichen Misserfolgen Ausgrenzung und Mobbing schon in der Grundschule einen Schulwechsel. Hilfe erfuhren die Kinder durch gezielte Therapien und zum Teil medikamentöse Unterstützung. Wir forschten nach Erklärungen und Ursachen für ihre Aufmerksamkeitsproblematik und engagierten uns in einer Selbsthilfegruppe.
Wir lernten zu verstehen, dass Aufmerksamkeitsstörungen wie das Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts)-Syndrom, AD(H)S, eine Bezeichnung für ein weites Feld unterschiedlicher Erscheinungsformen sind, ein Persönlichkeitsmerkmal, das der Amerikaner Thom Hartmann als »eine andere Art, die Welt zu sehen« beschreibt. Eine Veranlagung, die viele positive Merkmale in sich trägt, die sich nach außen hin aber häufig in Verhaltensauffälligkeiten zeigt, die Lern- und Leistungsschwächen sowie soziale Anpassungsschwierigkeiten mit den unterschiedlichsten Folgen verursachen kann und die die Menschen ein Leben lang begleitet. Probleme können bis ins Erwachsenenalter hineinreichen und, unbehandelt, Schwierigkeiten in der Lebensgestaltung insgesamt mit sich bringen. Nicht selten leiden die Betroffenen unter extremen Stimmungsschwankungen und emotionalen Problemen bis hin zu Depressionen, Essstörungen und Suchtverhalten.
Eine wesentliche Ursache für Aufmerksamkeitsstörungen stellt ein Un gleichgewicht bestimmter Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel dar, die der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen dienen. In diesen Prozess der Reizweiterleitung zwischen den informationsverarbeitenden Gehirnzellen können Medikamente regulierend eingreifen.
Die wichtigsten Botenstoffe oder Neurotransmitter für aufmerksamkeitssteuernde Prozesse sind Dopamin, Noradrenalin und Serotonin. Die Regulation genau dieser Botenstoffe im Stoffwechsel beschreibt Julia Ross in ihrem Buch. Aus ihrer langjährigen Erfahrung heraus erläutert sie deren Wirkung auf Emotionen und das seelische Gleichgewicht - diese Zusammenhänge interessierten uns! Die von ihr beschriebene Behandlungsmethode setzt beim Aufbau der Botenstoffe an. Wir lernten zu verstehen, dass nur dann genügend Neurotransmitter für die Signalübertragung zur Verfügung stehen, wenn auch genügend von ihnen gebildet werden. Und für deren Aufbau braucht der Organismus bestimmte Nährstoffe - Vitamine und Mineralstoffe, Fettsäuren und Aminosäuren, die direkten Vorstufen unserer Gehirnbotenstoffe.
Julia Ross beschreibt in ihrem Buch sehr anschaulich, welche Bausteine, welche Nährstoffe unser Gehirn braucht, um Aufmerksamkeitsprozesse leisten und um emotionale Schwankungen ausgleichen zu können. Aufgrund ihrer Erfahrung in der Behandlung von Menschen, die durch emotionale Probleme belastet sind, erläutert sie gut verständlich erfolgreiche Schritte hin zu einem Gleichgewicht der wichtigsten Gehirnbotenstoffe. Mit Hilfe von Fragebögen zur Selbstfindung und ausführlichen Erklärungen baut sie ein Gerüst auf, an dem sich Interessierte ihren persönlichen An sprüchen entsprechend orientieren können. Sie ermutigt jeden dazu, selbst herauszufinden und zu verstehen, welche Nahrungsbestandteile der Organismus braucht, um das Gehirn optimal zu ernähren. Sie gibt konkrete Tipps, die Nahrung entsprechend zusammenzustellen und wenn nötig Einzelnährstoffe gezielt zu ergänzen.
Ihren Erkenntnissen entsprechend haben wir unsere Lebensweise modifiziert - hin zu einer Ernährung mit einem höheren Anteil an Eiweiß und (für uns ungewohnt) an Fetten und einem reduzierten Anteil an Kohlenhydraten, vor allem Zucker und Weißmehlprodukten. Mehr als zuvor achten wir nun auf eine hinreichende Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen. Die Ergänzung von Aminosäuren und Mikronährstoffen stimmen wir individuell mit unserem Arzt ab, der unseren Weg hin zu einer an den Ursachen orientierten Ausbalancierung biochemischer Ungleichgewichte im Gehirnstoffwechsel engagiert begleitet. Und wir freuen uns über Erfolge: Stimmungsschwankungen haben sich bereits nach kurzer Zeit reduziert, die Fokussierung der Aufmerksamkeit gelingt insgesamt besser und die bisher eingesetzten Medikamente können allmählich reduziert werden. Mir persönlich ist es gelungen, durch den Einsatz bestimmter Aminosäuren zu einem erholsameren Schlaf zu finden und Stresssituationen gelassener zu bewältigen. Da die von Julia Ross empfohlenen Zusatzstoffe schnell wirken, lernen wir, geschult durch den Umgang mit klassischer Homöopathie, mit der unsere Kinder von Geburt an behandelt werden, wieder mehr auf körpereigene Signale zu achten. So macht es auch Spaß, das von ihr so an schaulich beschriebene Konzept umzusetzen und selbst Wege zu finden zu größerer seelischer Ausgeglichenheit, emotionaler Stabilität und mehr Ge lassenheit, zu besserer Konzentrations- und somit höherer Leistungsfähigkeit; letztendlich zu einer in vieler Hinsicht besseren Lebensqualität.
Wir als Familie und wir als Selbsthilfegruppe JUVEMUS sind glücklich über den Weg, den Julia Ross uns durch ihre anschauliche Beschreibung einer ausgeglichenen und optimierten Nährstoffversorgung gezeigt hat. Es waren spannende Monate voll neuer Erfahrungen und Erkenntnisse, bis wir sie im Herbst 2008 persönlich auf unserem Symposium in Koblenz begrüßen konnten. Julia Ross überzeugte dort durch ihre Persönlichkeit und ihr fundiertes Fachwissen, auch bei speziellen Problemen wie z. B. Fehlfunktionen der Schilddrüse, Schlafstörungen, Essproblemen und Suchterkrankungen.
Für die reibungslose Funktion von Gedanken, der Steuerung von Aufmerksamkeitsprozessen und von Emotionen ist es von entscheidender Be deutung, dass ausreichend Gehirnbotenstoffe zur Verfügung stehen. Nur dann funktionieren Denken und Psyche. Julia Ross liefert in ihrem Buch das Rüstzeug, um erkennen zu können, wo unser Organismus Hilfe braucht und wie wir die Bildung der wichtigen Botenstoffe anregen können. Das Buch gibt konkrete Hinweise zur Verbesserung durch Anpassung der Le bensweise, Optimierung der Ernährung und wenn erforderlich, gezielte Zu führung von Vitaminen, Mineralstoffen, Fettsäuren und Aminosäuren.
Ich hoffe, dass mit der deutschen Übersetzung des in einigen Ländern bereits äußerst erfolgreichen Buches von Julia Ross auch hierzulande viele Ratsuchende in den Genuss kommen, die Zusammenhänge zwischen einer optimalen Nährstoffversorgung und funktionierenden informationsverarbeitenden und emotionsregulierenden Prozessen im Gehirn verstehen zu lernen. Dieses Wissen können sie für sich zur Optimierung der persönlichen Lebensgestaltung umsetzen.
Urmitz, im Herbst 2009 Monika Reif-Wittlich
Neues Produkt im Konzelmanns Sortiment - Waffel Backmischung kohlenhydratreduziert [mehr]
Leckeres Fitness Müsli mit karibischen Flair. [mehr]
Die Dukan-Diät wurde in den 70er Jahren vom Ernährungsmed-
iziner Pierre Dukan in Frankreich entw ... [mehr]
