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Fitness und Sport:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Wer sich bewusst ernährt, lebt gesünder und fühlt sich besser. Mindestens ebenso wichtig ist körperliche Aktivität. Die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung ist optimal für ein Leben voller Vitalität und Wohlbefinden.

Ein „bewegtes Leben" lässt die Pfunde schneller purzeln - und fördert die Gesundheit: Das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr werden gestärkt, mehr Muskeln schonen die Gelenke und verbrauchen zusätzliche Kalorien.

 


 

Tipps für einen gesunden Rücken

Drei von vier Deutschen leiden mindestens einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Überraschend: Jüngere sind häufiger betroffen als ältere Personen. Die Ursachen können sowohl körperlicher als auch psychische Art sein, häufig beeinflussen sich die Faktoren gegenseitig.

Fehlhaltungen führen zu Muskelverspannungen, einseitige Belastungen und mangelnde Bewegung sind die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen aber auch die Psyche spielt eine entscheidende Rolle. Beruflicher und privater Stress verursacht schmerzhafte Verspannungen und Verhärtungen.

Da wird der Arbeitsalltag zur Qual, nicht ohne Grund sind ein Drittel der Krankmeldungen Ursachen von Rückenproblemen.

Der Alltag des Durchschnitts bietet zu wenig Raum für Bewegung für Muskeln, Gelenke und Bänder. Es hilft schon viel, statt mit dem Auto einmal mit dem Fahrrad Einkäufe zu erledigen oder zur Arbeit zu fahren oder einfach mal die Treppe statt einen Aufzug zu benutzen. Jede Art der Bewegung ist generell gut für die Wirbelsäule. Optimal sind Sportarten wie Nordic Walking oder spezielle Kurse im Fitnessstudio, die gezielt die Rumpfmuskulatur aufbauen und stärken.

Für Büromenschen, die den ganzen Tag über eine sitzende Tätigkeit ausüben, sollte folgende Faustregel befolgen: 50 % sitzen, 25 % stehen und 25 % bewegen. Im Allgemeinen hat die Bewegung den Vorteil, dass die Bandscheiben permanent be- und entlastet werden - die Muskulatur aktiv ist.
Verändern Sie so oft wie möglich die Sitzposition, zwischen vorgeneigter, aufrechter und zurückgelehnter Haltung. Ein hochwertiger Bürostuhl folgt den sich veränderten Bewegungen automatisch durch eine bewegliche Sitzfläche und eine flexible Rückenlehne. Die Sitzposition sollte so eingestellt sein, dass Ober- und Unterschenkel im rechten Winkel sind.

Rückenschmerzen haben auch oft psychische Ursachen

Sehr häufig, bei über 80 % der Rückenschmerzgeplagten, sucht man vergeblich nach körperlichen Ursachen. Die Psyche spielt eine große Rolle. Seelischer Schmerz, Stress und Anspannungen zerren am Körper - die Muskeln verkrampfen sich und der Rücken leidet.

Wärme wird als sehr angenehm empfunden. Wärme hat eine muskelentspannende Wirkung. Sauna, Heißluft, Fango, heiße Wickel, Rotlicht und in der kalten Jahreszeit warme Kleidung, sind bewährte Maßnahmen. Ein warmes Bad mit speziellen Badezusätzen (Rosmarin oder Melisse) hilft, indem es verspannte Muskeln lockert, und der Psyche, weil man sich etwas Gutes tut. Kerzen oder gedämpftes Licht sorgen für eine beruhigende Stimmung. Die Temperatur eines Wannenbades sollte zwischen 35 und 38 Grad Celsius liegen. Zwischen 10 und 20 Minuten sollte die Dauer eines Wannenbades liegen.

 


Sport als Krebstherapie

München (dpa). Sport kann nicht nur Krebs vorbeugen, sondern auch bei einer Erkrankung die Heilung fördern. Mehrere große Studien vor allem aus dem angelsächsischen Raum zeigten, dass körperliche aktive Krebspatienten eine weit bessere Prognose hätten, teilten das Klinikum rechts der Isar und das Rotkreuzklinikum im Vorfeld des Symposiums „Sport und Krebs" in München mit. Rund 50 Fachleute wollen neue Erkenntnisse zu Bewegung, Sport und Krebs austauschen. Bei Darmkrebs verbesserte Sport die Prognose den Studien zufolge zwischen 14 und 47 Prozent, bei Brustkrebs waren es bis zu 40 Prozent. „Bislang gibt es keine medikamentöse Behandlung, die diese Erfolgsraten aufweisen kann", erläutern die Kliniken. Medikamente seien außerdem teuer und könnten die Lebensqualität deutlich mindern.

„Sport und körperliche Aktivität sind hingegen eine sehr effektive Therapie, in aller Regel gut verträglich und im Grunde umsonst." Das Klinikum Rechts der Isar und das Rotkreuzklinikum wollen nun in Studien, bei denen die Teilnehmer nach Zufallsauswahl zuvor festgelegt werden, den Zusammenhang zwischen Sport und Heilungschancen erhärten.

Quelle: WKZ 13. Oktober 2011, München (dpa)

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Schutz für die Knochen

Auch leichtes Krafttraining baut Osteoporose vor

(sup). Es muss kein Krafttraining sein: Auch schon mit moderater körperlicher Aktivität können Frauen in den Wechseljahren ihre Knochen schützen. Zu diesem Ergebnis kommt die Erlanger Fitness-Osteoporose-Präventionsstudie.

Das mittlere Alter der Studienteilnehmerinnen betrug 55 Jahre. Die Menopause und das damit verbundene erhöhte Risiko für Osteoporose waren bei ihnen im Durchschnittsalter von 50 Jahren eingetreten. Die Frauen wiesen bereits eine verminderte Knochenmasse auf, erfüllten aber noch nicht die Kriterien für eine Osteoporose.

Nach einem Jahr verbesserte sich bei der Sportgruppe, die regelmäßiges leichtes körperliches Training und gymnastische Übungen machten, die Knochendichte um rund ein Prozent. Bei der Kontrollgruppe verminderte sich die Knochensubstanz hingegen kontinuierlich.

Medikamente nicht das einzige Konzept gegen Osteoporose

„Medikamente sind also nicht das einzige Konzept gegen Osteoporose", sagt Prof. Andreas Kurth, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums Knochengesundheit. Sowohl die Sport- als auch die Kontrollgruppe der Erlanger Studie haben täglich 1.500 mg Kalzium und 500 internationale Einheiten Vitamin D 3 eingenommen. Aber erst in Kombination mit leichtem Training konnte der zunehmende Knochenschwund gebremst werden.

Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) rät bei Osteoporose-gefährdeten Frauen außerdem zu einer sensibel abgestimmten und zeitlichen kontrollierten Hormonersatztherapie (HRT). „Zur HRT gibt es keine Alternative mit besserem Nutzen-Risiko-Verhältnis", erklärt Prof. Alfred O. Mueck, Mitglied des Arbeitskreises Hormone des BVF. 

Quelle gesund & vital, das Magazin für ein gesundes Leben - zvw - Ausgabe Oktober 2009


Eine halbe Stunde für die Gesundheit

Dabei muss man nicht gleich zum Extremsportler werden. Bereits 20 bis 30 Minuten tägliche Bewegung bringen Erfolge! Das klappt auch im Alltag: Zum Beispiel Treppe statt Fahrstuhl benutzen oder das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren!

Ob Radfahren, Wandern oder Schwimmen: Um schlank und fit zu werden, sind keine Höchstleistungen nötig. Entscheidend ist, sich regelmäßig zu bewegen und die Ernährung bewusster zu gestalten - etwa durch gesunde Low-Carb-Produkte.

 


Winter Tipps für Asthmatiker

Die kalte Jahreszeit: Für empfindliche Bronchien ein zusätzlicher Reizfaktor

Menschen die unter Asthma leider haben es in der Winterzeit besonders schwer. Die klimatischen Veränderungen stellen die ohnehin schon verengten Bronchien auf den Prüfstand der Belastung.

Folge: Ein Anstieg asthmabezogene Arztbesuche.

Mit ein paar Tricks können Betroffene Ihre Schmerzen lindern. Zum Beispiel sollte der häufige Wechsel aus beheizten Räumen direkt in die kalte Außenluft vermieden werden. Wenn möglich vor einem Wechsel in einer „Übergangszone" aufhalten und in den Wohnräumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen. Ein Schal über Mund und Nase ist hilfreich um die Atemluft aufzuwärmen. Trinken Sie genügend - Ihr Körper benötigt bei kalter Witterung ebenso wie in heißen Sommertagen ausreichend Flüssigkeit. Obwohl körperliche Anstrengung asthmatische Beschwerden auslösen könne, sei es für Asthmatiker dennoch empfehlenswert, auch im Winter Sport zu treiben rät Michael Barczok vom Vorstand des Bundesverbandes der Pneumologen.

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