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Fitness und Sport:
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.

Wer sich bewusst ernährt, lebt gesünder und fühlt sich besser. Mindestens ebenso wichtig ist körperliche Aktivität. Die Kombination aus gesunder Ernährung und Bewegung ist optimal für ein Leben voller Vitalität und Wohlbefinden.

Ein „bewegtes Leben" lässt die Pfunde schneller purzeln - und fördert die Gesundheit: Das Herz-Kreislauf-System und die Immunabwehr werden gestärkt, mehr Muskeln schonen die Gelenke und verbrauchen zusätzliche Kalorien.

 


Schutz für die Knochen

Auch leichtes Krafttraining baut Osteoporose vor

(sup). Es muss kein Krafttraining sein: Auch schon mit moderater körperlicher Aktivität können Frauen in den Wechseljahren ihre Knochen schützen. Zu diesem Ergebnis kommt die Erlanger Fitness-Osteoporose-Präventionsstudie.

Das mittlere Alter der Studienteilnehmerinnen betrug 55 Jahre. Die Menopause und das damit verbundene erhöhte Risiko für Osteoporose waren bei ihnen im Durchschnittsalter von 50 Jahren eingetreten. Die Frauen wiesen bereits eine verminderte Knochenmasse auf, erfüllten aber noch nicht die Kriterien für eine Osteoporose.

Nach einem Jahr verbesserte sich bei der Sportgruppe, die regelmäßiges leichtes körperliches Training und gymnastische Übungen machten, die Knochendichte um rund ein Prozent. Bei der Kontrollgruppe verminderte sich die Knochensubstanz hingegen kontinuierlich.

Medikamente nicht das einzige Konzept gegen Osteoporose

„Medikamente sind also nicht das einzige Konzept gegen Osteoporose", sagt Prof. Andreas Kurth, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Kuratoriums Knochengesundheit. Sowohl die Sport- als auch die Kontrollgruppe der Erlanger Studie haben täglich 1.500 mg Kalzium und 500 internationale Einheiten Vitamin D 3 eingenommen. Aber erst in Kombination mit leichtem Training konnte der zunehmende Knochenschwund gebremst werden.

Der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) rät bei Osteoporose-gefährdeten Frauen außerdem zu einer sensibel abgestimmten und zeitlichen kontrollierten Hormonersatztherapie (HRT). „Zur HRT gibt es keine Alternative mit besserem Nutzen-Risiko-Verhältnis", erklärt Prof. Alfred O. Mueck, Mitglied des Arbeitskreises Hormone des BVF. 

Quelle gesund & vital, das Magazin für ein gesundes Leben - zvw - Ausgabe Oktober 2009


Eine halbe Stunde für die Gesundheit

Dabei muss man nicht gleich zum Extremsportler werden. Bereits 20 bis 30 Minuten tägliche Bewegung bringen Erfolge! Das klappt auch im Alltag: Zum Beispiel Treppe statt Fahrstuhl benutzen oder das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren!

Ob Radfahren, Wandern oder Schwimmen: Um schlank und fit zu werden, sind keine Höchstleistungen nötig. Entscheidend ist, sich regelmäßig zu bewegen und die Ernährung bewusster zu gestalten - etwa durch gesunde Low-Carb-Produkte.

 


Winter Tipps für Asthmatiker

Die kalte Jahreszeit: Für empfindliche Bronchien ein zusätzlicher Reizfaktor

Menschen die unter Asthma leider haben es in der Winterzeit besonders schwer. Die klimatischen Veränderungen stellen die ohnehin schon verengten Bronchien auf den Prüfstand der Belastung.

Folge: Ein Anstieg asthmabezogene Arztbesuche.

Mit ein paar Tricks können Betroffene Ihre Schmerzen lindern. Zum Beispiel sollte der häufige Wechsel aus beheizten Räumen direkt in die kalte Außenluft vermieden werden. Wenn möglich vor einem Wechsel in einer „Übergangszone" aufhalten und in den Wohnräumen für ausreichend Luftfeuchtigkeit sorgen. Ein Schal über Mund und Nase ist hilfreich um die Atemluft aufzuwärmen. Trinken Sie genügend - Ihr Körper benötigt bei kalter Witterung ebenso wie in heißen Sommertagen ausreichend Flüssigkeit. Obwohl körperliche Anstrengung asthmatische Beschwerden auslösen könne, sei es für Asthmatiker dennoch empfehlenswert, auch im Winter Sport zu treiben rät Michael Barczok vom Vorstand des Bundesverbandes der Pneumologen.

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