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Was sind Lupinen?

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Die Lupinen sind eine Pflanzengattung die der Familie der Faboideae (Schmetterlingsblütler) untergeordnet sind. Die Lupinen befinden sich in der Familie der Hülsenfrüchtler. Die Erdnuss, Kichererbse und Erbse beispielsweise sind mit der Lupine verwandt.

Lupine haben für den Mutterboden positive Eigenschaften, da Sie diesen mit Stickstoff anreichern. Diese Eigenschaft wird in der Landwirtschaft zur Gründüngung erwünscht.
Die Wurzeln der Lupine erreichen eine Gesamtlänge von bis zu 1,5 Metern, die besonders kräftig auch im festen Bodenwerk durchdringen können, was wiederum Folgekulturen positiv beeinflusst.

Die Symbionten (= Lebensformen, die in Symbiose miteinander leben) können den Stickstoff aus der Luft binden und lösen Phosphat in der Erde.

Lupinenschrot und Lupinenmehl, welches aus der Lupine gewonnen wird, enthält hochwertiges Eiweiß. Das Protein wird für Viehfutter und nun vermehrt in der menschlichen Ernährung eingesetzt.

Häufige Pilzerkrankungen (Anthraknose) der Lupine haben den Anbau der unterschiedlichen Arten (Weiße, Gelbe oder Schmalblättrige Lupine) wesentlich verändert. Seit 1997 werden die resistenten Blauen Süßlupine eingesetzt, die gegen Pflanzenerkrankungen resistenter sind.

Lupinensamen werden in unterschiedlichster Form angeboten. Häufig vertreten ist das Lupinschrot und das Lupinenmehl. Im Mittelmeerraum sind zum Beispiel die eingelegten Samen ein beliebter Snack im Gaststättengewerbe. Die Samen werden auch zu einem von der Konsistenz ähnlichen Tofu Produkt (Lopino genannt) verwendet. Veganer bietet die aus Lupinenmehl gewonnene Lupinenmilch einer Alternative und selbst für Kaffeetrinker bietet die Lupine eine schmackhafte Variante, denn aus den gerösteten Früchten kann ein kaffeeidentisches schmackhaftes Getränk gewonnen werden.

Achtung Allergiker – für Menschen mit einer Überempfindlichkeit gegen Hülsenfrüchtler (insbesondere Erdnüsse) kann die Zunahme an Produkte aus der Nahrungsmittelindustrie problematisch sein. Es können Kreuzallergien entstehen, wenn Sie zum Beispiel bereits gegen Bohnen, Linsen oder Sojabohne allergisch reagieren.

Seit Ende 2007 muss die Lupine als Allergen bei den Allergiehinweisen ausgewiesen werden.