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Häufig gefragt – die ersten Schritte bei Low-Carb

Die wichtigsten und häufigsten Fragen über Low-Carb

veröffentlicht von Timo Konzelmann

Sie haben sich für eine Low Carb Ernährung entschieden? Herzlichen Glückwunsch. Ich wünsche Ihnen herzlich alles Gute und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihrer Ziele.

Auch bei Low Carb gilt: Aller Anfang ist schwer. Sich Low Carb zu ernähren bedeutet seine Ernährungsgewohnheiten zumeist völlig umzustellen. Man lernt Nährwerte besser zu verstehen, versteckte Zucker zu erkennen und sich mehr Zeit für die Zubereitung seiner Mahlzeiten zu nehmen. Wer sich Low Carb ernährt, setzt sich mehr mit seiner Ernährung auseinander.

Wie oft soll gegessen werden, wie viel Kohlenhydrate sind am Tag erlaubt, welches Obst und Gemüsesorten darf ich essen? Fragen über Fragen, die wir gerne beantworten. Meine Empfehlungen als Ernährungsberater ersetzen jedoch keinen ärztlichen Rat.

Wie viele Kohlenhydrate darf ich pro Tag essen, was ist noch Low Carb?

Die Beweggründe für eine Low Carb Ernährung sind unterschiedlich. Manche müssen etwas verändern, einige wollen etwas verändern. Bei Low Carb, was übersetzt „wenig Kohlenhydrate“ bedeutet und häufig als „kohlenhydratarme“ oder „kohlenhydratreduzierte“ Ernährung interpretiert wird, gibt es unterschiedliche Formen. Ob nun der Verzicht von Kohlenhydraten am Abend, die Reduzierung der Kohlenhydrate ganztags oder nur an bestimmten Tagen: je nach Form von Low Carb sind mal mehr, mal weniger Kohlenhydrate erlaubt. Ohne das Hintergrundwissen über Ihre Gewohnheiten, Ihren Beruf, Ihre sportliche Aktivität, Ihre gesundheitlichen Einschränkungen, kann ich Ihnen keine konkreten Vorgaben geben, wie viel Kohlenhydrate Sie pro Tag essen dürfen. Was ich Ihnen mit auf den Weg geben kann, ist meine generelle Empfehlung: maximal 100 g Kohlenhydrate pro Tag.

Was jetzt Low Carb ist und was nicht, hängt von der Ernährungsform ab, für die Sie sich entschieden haben. Ernähren Sie sich nach der Methode von Dr. Pape (Schlank im Schlaf Prinzip), sind Ihnen beim Frühstück eine große Menge an Kohlenhydraten gestattet. Dass dies nichts mit Low Carb zu tun hat, liegt auf der Hand. Der Verzicht auf Kohlenhydrate wird bei dieser Form am Abend empfohlen. Sie sehen, eine pauschale Empfehlung für alle Formen verschiedener Ernährungskonzepte, die mehr oder weniger auf die Reduzierung von Kohlenhydraten aus sind, gibt es nicht. Meine Empfehlung, den Kohlenhydratverzehr weitesgehend und auf maximal 100g pro Tag (dabei gilt: Weniger ist mehr) zu reduzieren, beruht auf der langjährigen Erfahrung und Austausch mit Kunden und Ärzten.

Ist Low Carb eine Diät oder eine Ernährungsumstellung?

Das entscheiden Sie letztlich selbst. Allein Sie entscheiden, ob Sie Low Carb als Diät oder Umstellung Ihrer Ernährung sehen. Ich persönlich bringe Low Carb nicht mit einer „Diät“ in Verbindung. Low Carb ist für mich eine Umstellung der Ernährung – gerne nennen wir es auch einen „Lifestyle“. Der Begriff „Diät“ hat doch immer etwas von „Verzicht“ und „Einschränkung“. Low Carb ist viel mehr. Sie werden es selbst feststellen, wenn Sie sich Low Carb ernähren. Gesundheitsbezogene Aussagen verbieten mir die modernen EU-Richtlinien und die Zuckerindustrie. Mir fehlen letztlich die finanziellen Möglichkeiten für ausreichende Studien, die nachweisen, dass Low Carb Vorteile hat.

Welche Lebensmittel sind denn ohne Kohlenhydrate?

Ganz ohne Kohlenhydrate geht es bei (fast allen) Lebensmitteln nicht. Eine kleine Übersicht, welche Lebensmittel wenig Kohlenhydrate haben, finden Sie unter folgenden Link: kohlenhydratarme Lebensmittel.

Welche Obstsorten und Gemüsesorten kann ich essen?

Fünf Portionen Obst pro Tag: Diese Empfehlung einer großen Ernährungsgesellschaft können die wenigsten umsetzen. Gemüse ja, Obst nein?

Obst und Gemüse bei Low Carb

Frucht und Gemüsesorten bei Low Carb

Welche Fruchtsäfte darf ich trinken?

In kaum einem Lebensmittel steckt so viel Zucker wie in unseren „Fruchtsäften“. Schnell ist mal eine Flasche davon getrunken. Doch was habe ich gerade getrunken? War es ein Fruchtsaft, ein Fruchtsaftgetränk oder doch ein Fruchtnektar? Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Link:

Zuckergemisch oder doch echter Saft?

Welchen Käse darf ich essen?

Lieber mehr zu fettigem Käse greifen, als zum Light Käse? Bei der Vielzahl an Käsesorten verliert man schnell den Überblick. Light Käse, Frischkäse, Schnittkäse, Hartkäse, Backkäse, Rahmkäse oder Halbfettkäse – auch die Kombinationen mit Käse gehen ins Unendliche. Käse schmeckt – nicht nur Low Carb Anhänger. Behalten Sie den Überblick: die Auflistung ist sortiert nach Kohlenhydratgehalt mit aufsteigender Reihenfolge: Welcher Käse bei Low Carb? Was ist ein Analogkäse?

Kohlenhydrate nach dem Sport?

Immer noch weit verbreitet ist die These, dass die abtrainierten Kalorien nicht wieder zugeführt werden. Das ist fatal. Kohlenhydrate brauchen Sie jedoch nicht nach einer anstrengenden oder moderaten Sporteinheit. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper innerhalb einer halben Stunde nach Ihrem Training mit ausreichend Protein versorgen.

Sport und Low Carb?

Sport ohne Kohlenhydrate – geht das? Sport und Low Carb. Energie soll aus der Fettverbrennung gewonnen werden.

Kalorien zählen bei Low Carb?

Kalorien zu zählen, bringt aus meiner Sicht niemanden weiter: Ausschlaggebend für eine bewusste Ernährung ist, was man isst! Lesen Sie mehr dazu: Kalorienzählen bei Low Carb

Wie viel Eiweiß pro Tag?

Hier gibt es viele Mythen, Thesen und Empfehlungen. Eine Mindestzufuhr sollte aus meiner Sicht bei 1,5 g pro KG Körpergewicht liegen. Bei sportlicher Aktivität kann der Bedarf steigen auf zwei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht und mehr.

Ein großer Mythos ist, dass der Körper nur 30g Eiweiß pro Mahlzeit aufnehmen kann. Entscheidender ist die tägliche Aufnahme an Eiweiß als bei einzelnen Mahlzeiten. Bei einer SIS Ernährung zum Beispiel wird der Eiweißbedarf anhand des BMI Wertes errechnet. Davon rate ich ab. Der BMI Wert ist nicht aussagekräftig genug um den tatsächlichen Eiweißbedarf zu ermitteln und macht die Sache komplizierter als Sie ist. Einfacher ist Ihr jetziges Gewicht als Maßstab zu nehmen, dieses mit dem täglichen Eiweiß zu multiplizieren. Beispiel: Liegt Ihr Gewicht bei 80 kg errechnet sich daraus ein Eiweißbedarf von 160 g pro Tag bei einer angenommenen Eiweißbedarfsmenge von 2 g pro KG Körpergewicht.

Sport ja oder nein – welche Sportart?

Bewegung tut gut – auch Ihrer Figur. „Sport ist Mord“ sollte keine Ausrede sein. Ein für seinen Leistungsstand angepasstes moderates Training ist äußerst effektiv und unterstützt Ihre Ziele. Das Alter spielt dabei keine Rolle, es ist nie zu spät. Weiterführende Links:

Was Krafttraining im Alter bewirken kann

Bewegung und Geist – eine unschlagbare Kombination

Krav Maga – Fitness und Selbstverteidigung

Sportlich aktiv – gut fürs Gehirn

Tabata Trainingsmethode – Fettverbrennung pur

Workout mit dem Sling Trainer – mit Seil zur Höchstleistung

Zumba Fitness – Tanz und Bewegung

Älter werden und Krafttraining – es ist nie zu spät

Crossgolf – Ursprung im klassischen Golfsport

Waveboarden – Funsportart mit einem Wellenbrett

Kniebeugen – Königin der Kräftigungsübungen

Rückentraining – für eine aufrechte Haltung

Bauchtraining – für Mann und Frau

Aerobic – Verbindung von Musik und gymnastischen Übungen

Aikido – die Kunst der offensiven Defensivverteidigung

7er-Rugby Rugby Sevens

Alpinklettern – aktive Herausforderung am Berg

Was ist Sportakrobatik – Harmonie auf der Bodenmatte

Allgemeines Turnen für die konditionelle Fitness

Akontion – eine uralte Wurfsportart mit Spaßfaktor

Trizeps richtig trainieren – Übung für zu Hause ohne Geräte

Bizeps trainieren – ganz ohne Geräte

Air Hockey – beliebtes Spielfür Jung und Alt

Sportart 4-Cross. Sprints auf einer zwischen 150 und 600 Meter langen Strecke

American Football – Rasenschach Konditionstraining

Amateurfunkpeilen – Sport und Technik

Badminton trainiert Geschick Kraft und Ausdauer

Und plötzlich kommt der Hunger – Planung ist alles

Sie sind unterwegs, verspäten sich, kommen nicht rechtzeitig zum Essen. Ein Problem? Hier ist Planung alles. Man sollte immer etwas für den „Notfall“ dabei haben. Falls nicht, dann schnell in den Supermarkt um die Ecke: Käse, Wurst, Saitenwurst, Schinken, gebratenes Geflügel, Tomaten, Shrimps oder Lachs. Die Auswahl an kohlenhydratreduzierten Snacks ist groß. Auch in manchen Imbissen und Fast Food Ketten lässt sich schnell Nahrung zuführen: Hähnchen, Gyros Teller mit Salat, Bratwurst, Salat mit Hähnchen oder Pute – alles eben ohne Brötchen, Ketchup oder Beilagen wie Kartoffeln oder noch schlimmer: Pommes.

Fettanteile in einer Low Carb Ernährung – macht Fett fett?

Die Kombination macht es aus. Fett in Verbindung mit Kohlenhydraten sollte gänzlich vermieden werden. Beim Verzehr von Fett in Verbindung mit Eiweiß spricht nichts dagegen. Vorsicht ist auch bei sogenannten Transfettsäuren geboten, die in Glasuren von Speisen, Eiscremes, Sprühsahne, Frittierfetten, Backwaren, Keksen, Margarine, Fertigprodukten und Chips vorkommen. Legen Sie Wert auf hochwertige Fette.

Weiterführende Informationen zum Thema Fett:

Macht Fett fett?

Kokosöl und Kokosfett – Anwendung

Alles in Butter – Inhaltsstoffe von Butter

Ratgeber Olivenöl – Qualität erkennen

Haltbarkeit und Aufbewahrung von hochwertigen Ölen

Aus welchen Inhaltsstoffen besteht Butter

Nüsse im Fokus – welche Nussarten sollte man kennen

Wass bedeutet Fett in der Trockenmasse

Dauerhaft Kohlenhydrate einschränken?

Das liegt letztlich an Ihnen. Sehen Sie es als kurzfristige Sache an, sehen Sie die Low Carb Ernährung als Diät, oder Ernährungsform? Ich für meinen Teil schränke die Kohlenhydrate dauerhaft ein, überall da wo ich es kann. Wenn Sie mit der Low Carb Ernährung beginnen empfehle ich, die Ernährungsform 5 Wochen konsequent umzusetzen. Nach diesen 5 Wochen können Sie es mit einem „Schlampertag“ versuchen. Beim Schlampertag (vorzugsweise am Wochenende gelegen) schauen Sie ausnahmsweise nicht auf die Kohlenhydratmenge. Bleibt Ihr Gewicht konstant und Ihnen geht es gut, können Sie diesen „Ladetag“ weiterhin einmal in der Woche einplanen. Wenn Sie Gewicht zulegen und Ihnen der Schlampertag körperlich nicht gut tut, streichen Sie diesen wieder. Wichtig ist, dass Sie sich wohl fühlen, es nützt nichts, einen Tag in der Woche übermäßig viel Kohlenhydrate zu essen um dabei negative Auswirkungen zu haben.

 

Low Carb im Urlaub?

Sommer, Sonne, Strand? Bergtouren, Fahrradausflüge oder Kreuzfahrt? Man kann auf so unterschiedliche Art und Weise seinen Urlaub genießen. Im Urlaub dürfen Sie mal unachtsam sein. Vorausgesetzt, Sie zählen zu den glücklichen Menschen, die häufig in Ihrem Urlaub im Jahr verreisen können. Ich gehe jetzt einfach mal von einem 14-tägigen Strandurlaub aus. Überwiegend buchen die Deutschen „All you can eat“ – das verleitet schnell zum unkontrollierten Essen. Vermeiden Sie Beilagen (Nudeln, Reis, Kartoffeln und Co.), essen Sie Rohkost und Blattsalate mit Fisch, Fleisch, Geflügel und Eiern. Vermeiden Sie vor allem Kohlenhydrate am Abend, wenn Sie nicht auf das ein oder andere verzichten möchten.

Alkohol bei Low Carb?

Alkohol hemmt die Fettverbrennung. Wer sich kohlenhydratreduziert ernährt, muss nicht gleich auf Alkohol verzichten. Als Ernährungsberater empfehle ich Ihnen jedoch, den Alkoholgenuss möglichst gering zu halten. Meine Empfehlung lautet: Von Cocktails sollten sie die Finger lassen, ein kleines Glas trockener Rotwein schadet nicht.

Mehr dazu: Bier und Wein, was darf es sein? Nährwerte im Überblick

Ausreichend Trinken – das richtige Trinken

Viel Wasser trinken. Vermeiden Sie Softdrinks, Smoothies, Fruchtschorlen, Cocktails und Saft. Die Mengen richten sich nach körperlicher Aktivität. Die einen empfehlen: Trinken Sie bei Bedarf, die anderen eine bestimmte Mindestmenge. Es gibt häufig Menschen, die Ihre Körpersignale nicht richtig deuten können. Viele schließen bei Schlappheit, Mundtrockenheit, Schwindel oder Konzentrationsschwierigkeiten auf einen möglichen Flüssigkeitsbedarf, gerade bei hohen Temperaturen. Hier ist eine Empfehlung „Trinken nach Zeit“ sinnvoll, um auf einen Tagesbedarf von zwei bis drei Liter Wasser zu kommen. Ansonsten gilt: wenn Sie gelernt haben auf Ihren Körper zu hören: Trinken Sie nach Verlangen, wenn Sie durstig sind.

Wasser ist für viele einfach zu fad. Peppen Sie Ihr Wasser (ob nun still oder mit Kohlensäure) ganz einfach mit einem Spritzer Zitrone oder zuckerfreien Sirup auf.

Lust auf Süßes und Naschereien, was nun?

In der Regel lässt das Verlangen nach Süßen nach ein paar Tagen der Umstellung auf Low Carb nach und verschwindet im günstigen Fall gänzlich (davon abhängig, wie viele Kohlenhydrate in Ihrer Ernährungsform erlaubt ist). Das Verlangen nach Zucker ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Je nachdem, ob man vor der Umstellung ein eher herzhafter oder süßer Esser gewesen ist. Zucker macht abhängig, entzieht man den Kristallzucker aus der Nahrung, verlangt der Körper danach, man ist auf „Entzug“.

Lesen Sie mehr dazu: Die Droge Zucker

Damit man dennoch nicht gänzlich auf Süßes verzichten muss, gibt es mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ob nun Schokolade mit Stevia oder Sukrin, Gummiware mit Zuckerersatz, Keksen und Waffeln, Riegel und süßen Knabbereien – für jeden Geschmack findet sich etwas ganz ohne den Zusatz von Zucker.

Wie viele Mahlzeiten pro Tag?

Je nach der gewählten Ernährungsform sind mehr oder weniger Mahlzeiten tagsüber erlaubt. Meine allgemeine Ernährungsempfehlung lautet wie folgt:

3 Hauptmahlzeiten am Tag (Frühstück, Mittag- und Abendessen)

2 Zwischenmahlzeiten (zwischen Frühstück und Mittagessen, zwischen Mittag- und Abendessen)

2 Stunden vor dem Schlafen gehen die letzte Mahlzeit

Vorteile: Stetige Versorgung mit ausreichend Eiweiß und hochwertigen Fetten durch Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten, konstanter Blutzuckerspiegel, keine Heißhungerattacken.

Voraussetzung: Sechs Tage in der Woche nach Low Carb ernähren mit ausreichend Protein und hochwertigen Fetten, ein Tag in der Woche, der fix gewählt ist, steht es jedem frei, was man isst (dabei: in Maßen, nicht in Massen). Das ist IHR „Belohntag“ für Ihre hervorragende Disziplin.

Frühstück ist ein Muss

Frühstück muss sein. Sind Sie ein schlechter Esser oder Frühstücksmuffel? Abhilfe schaffen Sie mit selbst gemachten Shakes (z. B. Proteinkonzentrate) mit Ballaststoffen (z. B. Flohsamenschalen). Ein klassischer Frühstücks-Shake kann wie folgt aussehen:

  • 500ml Wasser
  • 1 Esslöffel hochwertiges Öl (z. B. Leinöl)
  • 1 TL Flohsamenschalen
  • 40g Proteinkonzentrat mit Geschmack oder als günstige Alternative
  • 500g Quark oder Sojajoghurt

Alle Zutaten zusammen mixen und trinken. Für Abwechslung können etwas Wildbeeren hinzugefügt werden. Dieser Shake kann auch gerne als Mahlzeitenersatz gesehen werden. Lesen Sie mehr dazu: Low Carb Frühstück

Ernährungsplan bei einer kohlenhydratreduzierten Ernährung

Es gibt im Prinzip keinen einheitlichen Ernährungsplan für alle. Von einem bestehenden Plan Inspirationen zu holen oder ihn etwas abzuwandeln, ist natürlich immer möglich.

In meinem Projekt „Low Carb for two“ mit Kata und Kimi habe ich einen Ernährungsplan zusammengestellt. Bitte beachten Sie bei der Durchsicht des Ernährungsplans, dass manche Lebensmittel für gewöhnlich bei Low Carb empfohlen werden, nicht aufgeführt sind.

Der Grund: Die Teilnehmerinnen mögen kein:

Mozzarella, Thunfisch, Schinken, Fisch, Kaffee, Pilze, Fleisch, wenn nur Hähnchen.

Weitere Informationen: Low Carb Ernährungsplan Kata und Kimi

Vermeiden Sie Stress

Stress schadet nicht nur Ihrem Umfeld und Ihnen, Stress verhindert eine erfolgreiche Fettreduktion. Die Stresshormone Adrenalin und Kortisol hemmen die Fettverbrennung.

Lesen Sie mehr – Stress lass nach:

Progressive Muskelentspannung

Lachen hält gesund und baut Stress ab

Nutzen von Yoga

Werfen Sie Ihre Waage weg

Es sind letztlich nur Zahlen auf der Waage, die von Ihrem Gewicht eine Momentaufnahme geben. Das Körpergewicht ändert sich über den Tag. Besorgen Sie sich ein Maßband, messen Sie sich (oder besser: lassen Sie sich messen – schummeln ist nicht erlaubt) an Waden, Oberschenkel, Hüfte, Po-Umfang, Bauch, Arme und Brust. Schreiben Sie die Werte in Ihr persönliches Tagebuch. Wiederholen Sie den Vorgang einmal pro Woche. Warum das ganze Prozedere? Ich gehe einfach mal davon aus, dass Sie zu Ihrer Low Carb Ernährung noch etwas Sport treiben und sich mit ausreichend Protein ernähren. Muskeln wiegen mehr als Fett, dies würde Sie auf der Waage unnötig verunsichern. Die Werte des Maßbandes hingegen täuschen nicht. So können Sie schnell nachvollziehen, wo Sie zu- (im Idealfall Muskulatur) oder abgenommen haben (im Idealfall Fett). Sie müssen eines wissen: In einer Woche reduzieren Sie maximal 0,7kg Fett (durchschnittlich). Alles andere ist Wasser, schlimmer noch: Muskeln. Nicht nur Männer brauchen Muskeln, glauben Sie mir, Sie werden froh sein, Muskeln aufzubauen. Denn Muskeln verbrennen Fett, auch wenn Sie gemütlich auf der Couch ein paar Nüsse knappern.

Was Low Carb bringt? Meine Sicht der Dinge

Lebensmittel verstehen, bewusst essen, sich besser fühlen. Ich bin ein Verfechter der Low Carb Ernährung. Seit etlichen Jahren beschäftige ich mich mit dem Low-Carb Ernährungsstil und stehe als Ernährungsberater dafür ein. Aus persönlicher Erfahrung kann ich berichten, wie gut es mir tut, auf Kohlenhydrate weitestgehend zu verzichten. Wie es mir mein Körper dankt? Mit einem guten Gefühl.

Lesen Sie mehr über mich:

Mein Projekt Low Carb for Two

Low Carb – Einstellung, kein Trend

Falls Sie Müdigkeit verspüren

Am Anfang einer Ernährungsumstellung nach Low Carb kann ein wenig Müdigkeit aufkommen, bei manchen mehr, bei manchen weniger. Unterstützen kann hierbei schwarzer Kaffee, Espresso bzw. weitere koffeinhaltige Getränke mit Guarana oder Mate Tee. Wichtig dabei ist, dass Sie keinen zugesetzten Zucker verwenden, stattdessen auf Zuckerersatz zurückgreifen, wenn Sie es gewohnt sind, Ihren Kaffee gesüßt zu trinken.

Zuckerersatz bei Low Carb

Mit den Jahren hat das Sortiment und die Auswahl an Produkten für den Zuckerersatz zugenommen. Der Markt bietet von Birkenzucker bis Stevia eine Vielzahl an Möglichkeiten für die unterschiedlichsten Geschmäcker und Anwendungsbereiche an.

Lesen Sie mehr dazu:

Was ist Stevia

Sukrin – Alternative zu Zucker

Birkenzucker / Xylitol Zuckeralkohol

Welche bekannten Ernährungsformen bei Low Carb gibt es?

Abenteuerlich klingende Bezeichnungen und nicht auszusprechende Methoden: Letztlich zielen Sie auf die Reduzierung der Kohlenhydrate. Mehr erfahren Sie zu den wichtigsten Ernährungsformen, die in Verbindung mit Low Carb stehen:

LOGI Methode

Montignac Methode

Atkinks

South Beach

Dukan Methode

William Bantin

Steinzeit Ernährung / Paleo Diät

Was nehme ich anstatt Mehl?

Herkömmliche Mehlsorten wie Dinkelmehl, Weißmehl oder Vollkornmehl enthalten Kohlenhydrate. Im Austausch dazu gibt es Mehlersatzsorten, die von Natur aus mit weniger Kohlenhydraten auskommen. Dabei ist zu beachten, dass sich der Mehlersatz nicht eins zu eins austauschen lässt. Das Mandelmehl hat zum Beispiel eine ganz andere Struktur als Weißmehl. Erfahren Sie mehr über:

Verdickungsmittel Guarkernmehl / Verdicker

Mandelmehl / Mandelgrieß / Backzutat

Lupinen / Zutat Ballaststoffanreicherung Müsli oder Gebäck

Lupinenschrot / Lupinenmehl als Sojaersatz, pflanzliche Eiweißquelle

Gluten / Weizenkleber / Strukturverbesserer / BIO Gluten

Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl (Verdicker für kalt und warm)

Sojamehl / Backzutat

Eiweiss-Mehl-Mix 250g / Eiweiss-Mehl-Mix 700g (Mehlersatz, bindet doppelt so viel Flüssigkeit als herkömmliches Mehl)

Leinsaat braun / Backzutat Ballaststoffreich

Erbsenprotein Isolat / Backzutat Proteinreich

Weizenfaser / Strukturverbesserer

BIO Kokosmehl / Backzutat

Paniermehl Ersatz / Backzutat und für Panaden

Snacks bei Low Carb?

Gemütlicher Fernsehabend, lange Fahrten mit dem Auto oder auf Partys. Was kann man hierbei snacken? Der handelsübliche Supermarkt oder spezielle Shops bieten eine Vielzahl an Produkten. Dazu gehört ein Nuss-Mix, ein Käse-Snäck oder Trockenfleisch. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Weitere Informationen finden Sie hier:

Auswahl der Nusssorten mit Nährwerten (Text wird in Kürze veröffentlicht)